Kurzfassung: Systemd ist das Standard-Init-System und Service-Manager auf vielen modernen Linux-Distributionen. Es verwaltet den Systemstart, Dienste (Services), Mounts, Sockets, Timer und vieles mehr. Systemd ersetzt traditionelle Init-Systeme wie SysVinit und bietet parallelen Start, On-Demand-Aktivierung und einheitliches Logging.
Systemd ist ein modernes Init-System, das als PID 1 den Systemstart orchestriert und während der gesamten Laufzeit Dienste verwaltet. Es bietet Parallelisierung, Abhängigkeitsmanagement, Socket-Aktivierung und zentralisiertes Logging.
# Status eines Dienstes anzeigen systemctl status <dienst>.service # Dienst starten/stoppen/neustarten systemctl start <dienst>.service systemctl stop <dienst>.service systemctl restart <dienst>.service # Dienst aktivieren/deaktivieren (Autostart) systemctl enable <dienst>.service systemctl disable <dienst>.service # Liste aller Units systemctl list-units # Logs anzeigen journalctl -u <dienst>.service journalctl -b # Logs des aktuellen Bootvorgangs
# Logs eines Dienstes journalctl -u <dienst>.service # Logs des aktuellen Bootvorgangs journalctl -b # Letzte 100 Zeilen journalctl -n 100 # Live-Logs folgen journalctl -f
systemctl ohne .service Suffix funktioniert auch für Services/etc/systemd/system/ überschreiben /lib/systemd/system/sudo systemctl daemon-reload