Dokument-Erstellt: 2026.06
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Das Ziel dieses Workshops ist es, einen Windows 11 Home PC so zu konfigurieren, dass er als VNC-Server fungiert und von einem entfernten Client (z. B. einem Linux-System) über das Netzwerk ferngesteuert werden kann, um die native RDP-Einschränkung der Home-Edition zu umgehen.
Windows 11 Home enthält im Gegensatz zur Pro-Edition keine integrierte RDP-Serverkomponente, um eingehende Remotedesktop-Verbindungen anzunehmen. Da die Einschränkung jedoch nur Microsofts eigenes RDP-Protokoll betrifft, kann das plattformunabhängige VNC-Protokoll (Virtual Network Computing) als vollwertiger Ersatz genutzt werden.
Installiere auf beiden Windows-Systemen die Software TightVNC als vollständiges Paket (Server und Viewer), damit wird eine flexible „Kreuzverbindung“ erstellt: Jeder PC kann sowohl als Server (der ferngesteuert wird) als auch als Client (der steuert) agieren. Der Server lauscht dabei als Windows-Systemdienst im Hintergrund auf dem Port 5900.
# Auf dem Linux-Client: Testen, ob der VNC-Port (5900) auf dem Windows-PC erreichbar ist nc -zv <WINDOWS_IP> 5900 # Auf dem Linux-Client: Alternativer CLI-Verbindungsaufbau via TigerVNC (falls kein GUI-Client genutzt wird) vncviewer <WINDOWS_IP>:5900