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TAG: utilities
| Seite | Beschreibung | Tags |
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| at - Job zu bestimmter Zeit ausführen | at - Job zu bestimmter Zeit ausführen Kurzfassung: at plant einmalige Jobs zu einem konkreten Zeitpunkt. Befehle werden durch den atd-Dienst ausgeführt und können mit atq eingesehen sowie mit atrm gelöscht werden. Übersicht Mit at lassen sich einmalige Aufgaben zeitgenau ausführen (z. B. | cli, utilities, advanced |
| atq - Geplante at-Jobs anzeigen | atq - Geplante at-Jobs anzeigen Kurzfassung: atq listet alle noch nicht ausgeführten Jobs aus der at-Queue mit Job-ID und geplanten Ausführungszeitpunkten. Übersicht Mit atq verschaffen Sie sich einen Überblick über anstehende at-Jobs. Die Ausgabe kann je nach System nach Benutzer gefiltert sein. | cli, utilities, advanced |
| atrm - at-Jobs entfernen | atrm - at-Jobs entfernen Kurzfassung: atrm löscht einen oder mehrere geplante at-Jobs anhand ihrer Job-IDs. Übersicht Nicht mehr benötigte oder fehlerhafte at-Jobs können mit atrm gezielt entfernt werden. Voraussetzungen * Paket at installiert | cli, utilities, basics, advanced |
| cat - Dateien zusammenfügen und anzeigen | cat - Dateien zusammenfügen und anzeigen Kurzfassung: cat gibt Dateien an STDOUT aus und kann mehrere Dateien hintereinander zusammenfügen oder in eine neue Datei umleiten. Häufig für schnelle Anzeige, Konkatenation und Pipelines genutzt. Übersicht | cli, file, utilities |
| Dateien anzeigen: cat, less, more, head und tail | Dateien anzeigen: cat, less, more, head und tail Diese Kommandos ermöglichen das Anzeigen von Dateiinhalten auf der Kommandozeile. Jedes Tool hat seine spezifischen Einsatzgebiete - von der schnellen Ausgabe kleiner Dateien bis zur interaktiven Navigation in großen Log-Dateien. | cli, file, utilities |
| cd - Verzeichnis wechseln | cd - Verzeichnis wechseln Kurzfassung: cd wechselt das aktuelle Arbeitsverzeichnis der Shell. Ohne Argument springt es ins Home-Verzeichnis. Übersicht Als Shell-Builtin beeinflusst cd nur die aktuelle Sitzung. Relative und absolute Pfade werden unterstützt, ebenso Kurzformen wie | cli, file, utilities |
| Grundlegende Dateiverwaltung: cd, pwd, cp, mv, rm | Grundlegende Dateiverwaltung: cd, pwd, cp, mv, rm Diese fünf Kommandos gehören zu den wichtigsten und meistgenutzten Befehlen in Linux. Sie ermöglichen Navigation im Dateisystem sowie das Kopieren, Verschieben und Löschen von Dateien und Verzeichnissen. | cli, topic, utilities |
| chgrp - Gruppe ändern | chgrp - Gruppe ändern Kurzfassung: Mit chgrp wird die Gruppenzugehörigkeit einer Datei oder eines Verzeichnisses geändert. Das Kommando ist spezialisiert auf Gruppenwechsel und bietet eine einfachere Syntax als chown für diese spezifische Aufgabe. Nützlich für die Verwaltung von Gruppenzugriffen in Projekten und Teams. | cli, user, permissions, utilities, basics |
| chmod - Dateirechte ändern | chmod - Dateirechte ändern Kurzfassung: Mit chmod werden die Zugriffsrechte (Permissions) von Dateien und Verzeichnissen geändert. Das Kommando ermöglicht die Steuerung von Lese-, Schreib- und Ausführungsrechten für Eigentümer, Gruppe und andere Benutzer. Essentiell für die Sicherheit und Zugriffsverwaltung in Linux-Systemen. | cli, permissions, utilities, basics |
| chown - Eigentümer und Gruppe ändern | chown - Eigentümer und Gruppe ändern Kurzfassung: Mit chown wird der Besitzer und/oder die Gruppe einer Datei oder eines Verzeichnisses geändert. Dieses Kommando ist essentiell für die Verwaltung von Dateizugriffs rechten und die Zuweisung von Ressourcen an bestimmte Benutzer oder Gruppen. Nur Root oder der aktuelle Eigentümer kann | cli, permissions, utilities |
| chroot - Root-Verzeichnis für Befehl ändern | chroot - Root-Verzeichnis für Befehl ändern Kurzfassung: chroot startet einen Befehl in einem veränderten Wurzelverzeichnis. Nützlich für Recovery, Reparaturen oder minimale Umgebungen. Erfordert Root-Rechte. Übersicht Durch Setzen eines neuen Root-Verzeichnisses werden Pfade innerhalb des Befehls relativ zu diesem Verzeichnis aufgelöst. Für eine funktionsfähige Umgebung müssen oft | cli, permissions, security, utilities, advanced |
| cp - Dateien und Verzeichnisse kopieren | cp - Dateien und Verzeichnisse kopieren Kurzfassung: cp kopiert Dateien und Verzeichnisse. Mit Optionen für rekursives Kopieren, Erhalt von Attributen und interaktive Bestätigung. Übersicht Standardwerkzeug zum Duplizieren von Dateien/Verzeichnissen lokal. Für Synchronisation über Hosts hinweg eignet sich | cli, file, utilities |
| crontab | crontab Um regelmäßig Aufgaben zu erledigen eignet sich das Programm „cron“ am besten. cron besteht aus folgenden Teilen: den Dämon corn der Datei /etc/crontab dem Verzeichnis /etc/corn.d den Dateien /etc/cron.allow, /etc/corn.deny (vom User an zu lgen) den Verzeichnissen /etc/corn.horly/, /etc/cron.daily/, /etc/cron.weekly und /etc/cron.monthly. dem Verzeichnis /var/spool/cron/corontabs/ mit den dort abgelegten benutzerdefinierten Aufgaben-Dateien. | cli, utilities |
| dd - Geräte und Images klonen | dd - Geräte und Images klonen Kurzfassung: dd kopiert blockweise Geräte oder Dateien und erzeugt unveränderte Roh-Images für Sicherung oder Wiederherstellung. Es deckt komplette Datenträger, Partitionen und Bootbereiche ab und unterstützt forensische Kopien bei sorgfältiger Zielkontrolle. Grundlegendes Tool für Backup und Disaster Recovery. | cli, utilities |
| df - Disk Free (Speicherplatz anzeigen) | df - Disk Free (Speicherplatz anzeigen) Kurzfassung: df (disk free) zeigt den verfügbaren und belegten Speicherplatz aller eingehängten Dateisysteme an. Es ist ein unverzichtbares Werkzeug zur Überwachung der Festplattenauslastung und hilft dabei, Speicherprobleme frühzeitig zu erkennen. Essentiell für Systemadministration und Kapazitätsplanung. | cli, storage, utilities |
| dig - DNS-Abfrage | dig - DNS-Abfrage Beschreibung `dig` ist ein leistungsfähiges Tool zur DNS-Abfrage mit vielen Optionen. Syntax dig [Optionen] <Ziel> Beispiele dig example.com dig MX example.com dig +short example.com Weitere Informationen man dig Interface angeben | cli, network, utilities, basics |
| disown - Prozess von der Shell lösen | disown - Prozess von der Shell lösen Kurzfassung: disown entfernt einen Job aus der Jobtabelle der Shell. Der Prozess bleibt laufen und erhält kein HUP-Signal beim Schließen des Terminals. Übersicht Praktisch, wenn ein gestarteter Prozess weiterlaufen soll, auch wenn die Shell beendet wird. Ergänzt | cli, utilities, advanced |
| dmesg | dmesg Beschreibung dmesg zeigt Kernel- und Systemmeldungen an, insbesondere beim Systemstart und bei Hardwareereignissen. Typische Nutzung * Diagnose von Hardwareproblemen * Analyse von Kernel- und Treiberereignissen Beispiele dmesg dmesg | grep error | cli, utilities, debugging, advanced |
| du - Disk Usage (Speicherverbrauch) | du - Disk Usage (Speicherverbrauch) Kurzfassung: du (disk usage) zeigt den Speicherplatzverbrauch von Dateien und Verzeichnissen an. Es ist das wichtigste Tool, um herauszufinden, welche Dateien und Ordner viel Speicherplatz belegen und wo aufgeräumt werden sollte. Unverzichtbar für Speicherverwaltung und Kapazitätsoptimierung. | cli, storage, utilities |
| fg - Job im Vordergrund fortsetzen | fg - Job im Vordergrund fortsetzen Kurzfassung: fg holt einen im Hintergrund laufenden oder angehaltenen Job in den Vordergrund. Das Terminal ist danach bis zur Beendigung des Jobs belegt. Übersicht Zusammen mit bg und jobs ermöglicht fg das flexible Management von Prozessen innerhalb der Shell. | cli, utilities |
| file - Dateityp anhand von Magics erkennen | file - Dateityp anhand von Magics erkennen Kurzfassung: file bestimmt den Typ einer Datei mithilfe einer Signaturdatenbank (Magic Numbers) – unabhängig von Dateiendungen. Optional Ausgabe als MIME-Typ. Übersicht Hilfreich zur Analyse unbekannter Dateien, zur Verifikation von Binärformaten oder beim Debuggen falsch benannter Dateien. | cli, file, utilities |
| find - Dateien und Verzeichnisse suchen | find - Dateien und Verzeichnisse suchen Kurzfassung: find ist ein mächtiges Kommandozeilenwerkzeug zum Durchsuchen von Verzeichnisstrukturen. Es findet Dateien und Verzeichnisse basierend auf Namen, Größe, Datum, Berechtigungen und vielen weiteren Kriterien. Unverzichtbar für Systemadministration, Backup-Strategien und Dateimanagement. | cli, utilities |
| free - Arbeitsspeicher-Auslastung | free - Arbeitsspeicher-Auslastung free zeigt die Nutzung des Arbeitsspeichers (RAM) und des Swap-Speichers an. Es ist ein essentielles Tool zur Überwachung der Speicherauslastung und hilft dabei, Performance-Probleme und Speichermangel zu identifizieren. | cli, utilities |
| fstab | fstab Beschreibung Information über das Filesystem. Syntax cat /etc/fstab # /dev/nvme1n1p3 LABEL=ROOT UUID=49eb442f- / xfs rw,relatime,attr2,inode64,logbufs=8,logbsize=32k,noquota 0 1 # /dev/nvme1n1p1 LABEL=BOOT UUID=E1C8-07D4 /boot vfat rw,relatime,fmask=0022,dmask=0022,codepage=437,iocharset=ascii,shortname=mixed,utf8,errors=remount-ro 0 2 # /dev/nvme1n1p2 LABEL=SWAP UUID=ef8276a3- none swap defaults 0 0 /dev/nvme0n1p1 /srv … | cli, utilities |
| fuser - Prozesse ermitteln, die Dateien/Ports nutzen | fuser - Prozesse ermitteln, die Dateien/Ports nutzen Kurzfassung: fuser zeigt an, welche Prozesse eine Datei, ein Verzeichnis, ein Mountpoint, ein Gerät oder einen Netzwerkport verwenden, und kann diese Prozesse gezielt beenden. Ideal bei „Device or resource busy“, belegten Ports oder blockierten Unmounts. | cli, utilities, debugging, advanced |
| grep - Textsuche und Filterung | grep - Textsuche und Filterung Kurzfassung: grep (Global Regular Expression Print) ist ein mächtiges Kommandozeilenwerkzeug zum Durchsuchen von Text nach Mustern. Es wird verwendet, um Dateien oder Ausgaben nach bestimmten Zeichenketten oder regulären Ausdrücken zu filtern. Unverzichtbar für Log-Analyse, Fehlersuche und Textverarbeitung. | cli, utilities |
| halt - System anhalten | halt - System anhalten Kurzfassung: halt stoppt das System. Auf modernen Systemen entspricht es meist systemctl poweroff. Erfordert Root-Rechte. Übersicht Beendet Prozesse und fährt das System herunter. In produktiven Umgebungen bevorzugt sauber über | cli, utilities |
| hostnamectl - Hostname verwalten | hostnamectl - Hostname verwalten hostnamectl ist ein systemd-Tool zur Verwaltung des System-Hostnames. Es ermöglicht das Anzeigen und Setzen des Hostnames sowie zusätzlicher Systemidentifikationsinformationen wie Betriebssystem, Kernel-Version und Hardware-Informationen. | cli, systemd, utilities |
| htop | htop Beschreibung htop ist eine erweiterte, interaktive Version von top mit farbiger, benutzerfreundlicher Oberfläche. Syntax htop [Optionen] Typische Nutzung * Übersichtliche, farbige Anzeige von Prozessen und Ressourcen * Prozesse mit Pfeiltasten auswählen und verwalten | cli, utilities, debugging, basics, advanced |
| inotifywait - Auf Dateisystemereignisse warten | inotifywait - Auf Dateisystemereignisse warten Kurzfassung: inotifywait (aus inotify-tools) wartet auf Datei-/Verzeichnisereignisse wie Erstellen, Ändern, Löschen oder Verschieben und gibt sie aus – einmalig oder im Monitor-Modus. Übersicht Nützlich für Trigger, einfache Watcher und Debugging von Prozessen, die Dateien schreiben. Arbeitet auf Linux mit dem inotify-Subsystem. | cli, file, utilities |
| ionice - I/O-Priorität setzen | ionice - I/O-Priorität setzen Kurzfassung: ionice steuert die Priorität von Block-I/O eines Prozesses. Klassen: idle, besteffort (0–7), realtime (0–7). Niedrigere Zahlen = höher priorisiert. Übersicht Zur Dämpfung I/O-intensiver Jobs, um interaktive Workloads zu schützen. Ergänzt | cli, utilities |
| iotop - I/O-intensive Prozesse anzeigen | iotop - I/O-intensive Prozesse anzeigen Kurzfassung: iotop zeigt Prozesse/Threads mit hoher I/O-Last in einer top-ähnlichen Ansicht. Nützlich zur Diagnose von Festplatten-/SSD-Engpässen. Übersicht Listet Lese-/Schreibraten pro Prozess. Setzt Kernel-Accounting voraus und benötigt meist Root-Rechte oder passende Capabilities. | cli, utilities |
| kill - Signale an Prozesse senden | kill - Signale an Prozesse senden Kurzfassung: kill sendet Signale an Prozesse, typischerweise zum Beenden (TERM/KILL). Es kann per PID gezielt an einzelne oder mehrere Prozesse senden. Übersicht Signale steuern Prozesse (Beenden, neu laden, stoppen). | cli, utilities |
| killall - Prozesse nach Namen signalisieren | killall - Prozesse nach Namen signalisieren Kurzfassung: killall sendet Signale an alle Prozesse mit einem bestimmten Namen. Praktisch zum gleichzeitigen Beenden mehrerer Instanzen. Übersicht Im Unterschied zu kill arbeitet killall nicht mit PIDs, sondern mit Prozessnamen oder Mustern (systemabhängig). | cli, utilities |
| ldconfig - Shared-Library-Cache aktualisieren | ldconfig - Shared-Library-Cache aktualisieren Kurzfassung: ldconfig aktualisiert den Cache (ld.so.cache) für die dynamische Linker-Suche und richtet benötigte Symlinks für Bibliotheken ein. Übersicht Nach Installation/Kompilation von Bibliotheken sorgt | cli, utilities |
| ln - Links erstellen | ln - Links erstellen ln erstellt Links zwischen Dateien. Es gibt zwei Arten: symbolische Links (Symlinks), die auf einen Dateipfad verweisen, und harte Links (Hardlinks), die auf denselben Inode wie die Originaldatei verweisen. Links sind nützlich für Aliase, Versionsverwaltung und Speicherplatzoptimierung. | cli, file, utilities |
| localectl - Locale und Tastaturlayout verwalten | localectl - Locale und Tastaturlayout verwalten localectl ist ein systemd-Tool zur Verwaltung von System-Locale (Sprach- und Regioneneinstellungen) und Tastaturlayout. Es ermöglicht das Anzeigen und Setzen von Spracheinstellungen, Zeichensätzen und Tastaturbelegungen für Konsole und X11. | cli, utilities |
| locate - Dateien per Index-Datenbank finden | locate - Dateien per Index-Datenbank finden Kurzfassung: locate findet Dateien blitzschnell über eine vorerstellte Datenbank (mlocate/plocate). Ideal für häufige Suchen nach Dateinamen. Die Datenbank wird mit updatedb aktualisiert. Übersicht Im Gegensatz zu | cli, utilities |
| ls - Dateien und Verzeichnisse auflisten | ls - Dateien und Verzeichnisse auflisten Kurzfassung: Das Kommando ls dient zur Anzeige von Dateien und Verzeichnissen. Mit verschiedenen Optionen kann die Ausgabe angepasst, sortiert und gefiltert werden. Ein unverzichtbares Grundkommando für die Navigation und Dateiverwaltung auf der Linux-Kommandozeile. | cli, file, utilities |
| lsblk - Block-Geräte auflisten | lsblk - Block-Geräte auflisten lsblk (list block devices) zeigt alle verfügbaren Block-Geräte (Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Partitionen) in einer Baumstruktur an. Es ist ein unverzichtbares Tool zur Übersicht über die Speichergeräte-Topologie und ihre Mountpoints. | cli, storage, utilities, system-info, basics |
| LVM auf RAID-Leveln | LVM auf RAID-Leveln Kurzfassung - LVM kann logische Volumes direkt als RAID1/5/6/10 verwalten, ohne separate mdadm-Arrays. - Dadurch lassen sich Redundanz und flexible Größenanpassung in einer Verwaltungsoberfläche kombinieren. Voraussetzungen | cli, storage, utilities, advanced |
| mkdir - Verzeichnisse erstellen | mkdir - Verzeichnisse erstellen Kurzfassung: mkdir erzeugt neue Verzeichnisse, optional rekursiv inklusive übergeordneter Pfade. Übersicht Schnelles Anlegen einzelner oder verschachtelter Verzeichnisse. Rechte/Modus kann beim Erstellen gesetzt werden. | cli, file, utilities |
| mkudffs - UDF-Dateisystem anlegen | mkudffs - UDF-Dateisystem anlegen Kurzfassung: Erstellt ein UDF-Dateisystem (z. B. für DVD-RAM, BD-RE oder Wechseldatenträger), um große Dateien und plattformübergreifende Nutzung zu unterstützen. Übersicht UDF (Universal Disk Format) eignet sich für optische Medien und Wechselmedien. mkudffs initialisiert ein neues UDF-Dateisystem direkt auf einem Blockgerät. | cli, utilities |
| mount - Dateisysteme einhängen | mount - Dateisysteme einhängen Kurzfassung: mount ist ein Linux-Kommando, mit dem Dateisysteme in den Verzeichnisbaum eingehängt werden. Es ermöglicht den Zugriff auf Partitionen, USB-Sticks, Netzwerkfreigaben und andere Speichermedien. Zentral für die Dateisystemverwaltung und essentiell für Systemadministration. | cli, file, utilities |
| mv - Dateien verschieben oder umbenennen | mv - Dateien verschieben oder umbenennen Kurzfassung: mv verschiebt Dateien/Verzeichnisse oder benennt sie um. Mit interaktiver Bestätigung und sicherem Verhalten gegen Überschreiben steuerbar. Übersicht mv arbeitet im gleichen Dateisystem schnell (Link/Unlink) und über Dateisystemgrenzen hinweg per Kopieren+Löschen. Häufig für Umbenennungen und Reorganisation von Verzeichnisstrukturen. | cli, file, utilities |
| nano - Benutzerfreundlicher Text-Editor | nano - Benutzerfreundlicher Text-Editor Kurzfassung: Der Editor nano ist ein benutzerfreundlicher, textbasierter Editor für die Kommandozeile. Er bietet eine intuitive Bedienung mit angezeigten Tastenkombinationen am unteren Bildschirmrand und ist ideal für Einsteiger und schnelle Textänderungen. Standard-Editor auf vielen Linux-Systemen. | cli, editor, utilities |
| ping - Netzwerk-Erreichbarkeit testen | ping - Netzwerk-Erreichbarkeit testen Kurzfassung: Mit ping kann die Erreichbarkeit eines Hosts im Netzwerk geprüft werden. Es sendet ICMP-Echo-Anfragen und misst Antwortzeiten, Paketverlust und Netzwerklatenz. Grundlegendes Diagnosewerkzeug für Netzwerkprobleme und Konnektivitätsproblemen. | cli, network, utilities |
| System-Informationen über /proc | System-Informationen über /proc Das /proc-Dateisystem ist ein virtuelles Dateisystem, das Zugriff auf Kernel- und Prozess-Informationen bietet. Es existiert nur im RAM und ermöglicht das Auslesen von System-Informationen ohne zusätzliche Tools - nur mit | cli, utilities, system-info |
| rm - Dateien entfernen | rm - Dateien entfernen Kurzfassung: rm löscht Dateien und mit -r ganze Verzeichnisbäume. Mit -f werden Fehler unterdrückt und nicht nachgefragt – Vorsicht! Übersicht Standardwerkzeug zum Entfernen von Dateien. Für leere Verzeichnisse existiert | cli, utilities, basics |
| rmdir - Leere Verzeichnisse löschen | rmdir - Leere Verzeichnisse löschen Kurzfassung: rmdir entfernt leere Verzeichnisse. Für nicht-leere Strukturen ist rm -r erforderlich. Übersicht Praktisch zum Aufräumen verschachtelter, leerer Pfade. Mit -p können auch die übergeordneten, leeren Verzeichnisse entfernt werden. | cli, file, utilities |
| rsync - Dateien effizient synchronisieren | rsync - Dateien effizient synchronisieren Kurzfassung: rsync synchronisiert Dateien und Verzeichnisse lokal wie remote über SSH mittels Delta-Transfer. Durch Prüfsummenabgleich minimiert das Werkzeug Bandbreite und eignet sich für Spiegelungen, Migrationen und automatisierte Backups. Standard-Tool für effiziente Datensynchronisation. | cli, utilities |
| sed | sed sed (Stream Editor) ist ein mächtiges Kommandozeilenwerkzeug zur Textmanipulation. Es verarbeitet Text zeilenweise und führt Operationen wie Suchen, Ersetzen, Einfügen und Löschen durch. sed ist besonders nützlich für automatisierte Textverarbeitung in Skripten und Pipelines. | cli, editor, utilities |
| Signale und Prozesssteuerung | Signale und Prozesssteuerung Signale sind Nachrichten, die an Prozesse gesendet werden, um bestimmte Aktionen auszulösen. Wichtige Signale SIGINT (2) : Unterbricht einen Prozess (z.B. mit Strg+C) SIGTERM (15): Fordert einen Prozess zum Beenden auf SIGKILL (9) : Beendet einen Prozess sofort (nicht abfangbar) SIGSTOP (19): Hält einen Prozess an (z.B. mit Strg+Z) SIGCONT (18): Setzt einen gestoppten Prozess fort | cli, utilities |
| Software RAID unter Ubuntu einrichten | Software RAID unter Ubuntu einrichten Kurzfassung * Ubuntu nutzt mdadm für softwarebasiertes RAID über Blockgeräte. * Ziel ist Redundanz oder Leistungssteigerung durch Bündelung mehrerer Datenträger ohne proprietäre Controller. Voraussetzungen | cli, storage, utilities |
| ss | ss Beschreibung ss ist ein modernes Tool zur Anzeige von offenen Netzwerkverbindungen und Sockets. Syntax ss [Optionen] Beispiele ss -tulpen Beispiel-Output: Netid State Recv-Q Send-Q Local Address:Port Peer Address:Port Process udp UNCONN 0 0 0.0.0.0:68 0.0.0.0:* users:(("dhclient",pid=1234,fd=6)) tcp LISTEN 0 128 0.0.0.0:22 0.0.0.0:* users:(("sshd",pid=567,fd=3)) | cli, network, utilities, debugging |
| stat - Datei-Statusinformationen anzeigen | stat - Datei-Statusinformationen anzeigen Kurzfassung: stat zeigt detaillierte Metadaten zu Dateien/Verzeichnissen: Größe, Zeiten (atime/mtime/ctime), Rechte, Inode, Gerät, Linkziel u. a. Übersicht Nützlich für Debugging von Rechten/Zeitstempeln, Vergleiche und Skripting via Formatstrings ( | cli, file, utilities |
| syslog | syslog Beschreibung syslog ist das klassische System zur Protokollierung von System- und Anwendungsnachrichten unter Linux. Viele Dienste und Programme schreiben ihre Logs in das syslog-System. Speicherorte * /var/log/syslog (Debian/Ubuntu) * | cli, utilities |
| tar - Archive erstellen und entpacken | tar - Archive erstellen und entpacken Kurzfassung: tar bündelt Dateibäume in Archiven und erhält Besitzer, Rechte sowie Metadaten für konsistente Wiederherstellungen. Mit gzip, xz oder zstd lassen sich passende Kompressionsstufen für Backups, Transporte und langfristige Archivierung wählen. Geeignet für Backups, Transfers und Archivierung über Plattformgrenzen hinweg. | cli, archiving, utilities, basics, advanced |
| tcpdump | tcpdump Beschreibung `tcpdump` ist ein mächtiges Kommandozeilen-Tool zum Mitschneiden und Analysieren von Netzwerkverkehr. Syntax tcpdump [Optionen] [Filter] Beispiele tcpdump -i eth0 port 80 Interface angeben Mit `-i <interface>` kann ein bestimmtes Netzwerkinterface ausgewählt werden. | cli, network, utilities |
| tee - Eingabe aufteilen und in Datei(en) schreiben | tee - Eingabe aufteilen und in Datei(en) schreiben Kurzfassung: tee liest von STDIN, schreibt die Daten gleichzeitig in Dateien und gibt sie wieder auf STDOUT aus. Ideal zum Protokollieren in Pipelines. Übersicht Ermöglicht gleichzeitige Anzeige und Persistenz von Befehlsausgaben. Mit | cli, utilities, basics, advanced |
| umask - Standardrechte neuer Dateien/Verzeichnisse steuern | umask - Standardrechte neuer Dateien/Verzeichnisse steuern Kurzfassung: umask definiert, welche Berechtigungen beim Erstellen neuer Dateien und Verzeichnisse standardmäßig entfernt werden. Übliche Werte: 022 (welt-lesen) oder 027 (kein world-Zugriff). | cli, file, utilities, permissions |
| updatedb - Datenbank für locate aktualisieren | updatedb - Datenbank für locate aktualisieren Kurzfassung: updatedb baut die Index-Datenbank für locate neu auf. Standardmäßig läuft es periodisch (cron/systemd), kann aber auch manuell gestartet werden. Übersicht Beim Lauf werden Verzeichnisse gemäß Konfiguration durchsucht und Pfade in die Datenbank geschrieben. Ausgeschlossene Pfade und Dateisysteme sind in | cli, utilities, advanced |
| vim - Vi Improved Text-Editor | vim - Vi Improved Text-Editor Kurzfassung: vim (vi improved) ist ein mächtiger, modaler Text-Editor für die Kommandozeile. Er bietet umfangreiche Funktionen für effiziente Textbearbeitung durch Tastaturkombinationen und ist bei fast jeder Linux/Unix-Distribution vorinstalliert. Steile Lernkurve, aber sehr produktiv für geübte Nutzer. | cli, editor, utilities |
| whereis - Speicherorte von Programmen / Manpages finden | whereis - Speicherorte von Programmen / Manpages finden Kurzfassung: whereis zeigt, wo sich Binärdateien, Quelltexte und Handbuchseiten eines Programms befinden. Es durchsucht vordefinierte Systempfade. Übersicht Im Gegensatz zu which, das nur den PATH auswertet, kann | cli, help, utilities |
| which - Position eines Kommandos im PATH anzeigen | which - Position eines Kommandos im PATH anzeigen Kurzfassung: which zeigt, welches ausführbare Programm bei Eingabe eines Kommandos aufgrund des aktuellen PATH ausgeführt würde. Übersicht Hilfreich, wenn mehrere Versionen eines Werkzeugs installiert sind oder der | cli, utilities |
